Training zur Förderung von Kompetenzen für die Arbeit mit Videofeedback

Krause, Gabriele ORCID

Videofeedback hat eine lange Tradition in der praxisnahen Aus- und Weiterbildung von Berufsfeldern mit hohen sozial-interaktiven Tätigkeitsanteilen. Seine Evidenz wurde in verschiedenen Studien belegt und metaanalytisch zeigten sich mittlere Effektstärken im Zusammenhang von Videofeedback und der Förderung sozialen Verhaltens auf unterschiedliche Variablen (Fukknik, Trienekens & Kramer, 2011). Trotzdem gibt es bis heute kein Modell, das die verschiedenen Ansätze und relevanten Variablen integriert. Für die theoriebasierte Entwicklung eines Videofeedback-Trainings wird deshalb auf Erkenntnisse aus der allgemeinen Feedbackforschung und aus der Forschung zur Reflexion professionellen Verhaltens zurückgegriffen. Verschiedene Aspekte beider Ansätze werden in einem Prozessmodell für Videofeedback zusammengeführt. Dieses Modell ist inhaltliche Grundlage für das Videofeedback-Training im Rahmen des Braunschweiger Trainings- und Beratungsmodells (TrauBe; Henk, Prüß, Krause & Thies, 2019, in diesem Band). Im Studienprogramm TrauBe können Studierende pädagogischer Fächer neben ihrem normalen Studium Basiskompetenzen für Trainings und Beratungen erwerben. In verschiedenen Ausbildungselementen der zweijährigen Zusatzausbildung wird Videofeedback zum Einüben von professionellem Trainings- und Beratungsverhalten eingesetzt. Im Beitrag werden der theoretische Hintergrund und das eineinhalbtägige Training vorgestellt, in dem die Studierenden Kompetenzen zur selbstständigen Arbeit mit Videofeedback in kleinen Peergruppen erwerben.

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Krause, Gabriele: Training zur Förderung von Kompetenzen für die Arbeit mit Videofeedback. Braunschweig 2019.

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