Smart Grid, cui bono? Anmerkungen zur Zukunft der Stromversorgung

Kind, Dieter GND

Die Neuorientierung der Energiepolitik hat in den Industrieländern eine Tendenz zur grundlegenden Veränderung der Systeme und Komponenten der Stromversorgung entstehen lassen. Konnten sich bisher die Stromverbraucher darauf verlassen, dass die gewünschte elektrische Leistung zu jeder Zeit dem Netz entnommen werden kann, wird die stark schwankende Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik zukünftig eine Mitwirkung der Stromverbraucher an dem in jedem Augenblick erforderlichen Abgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch erzwingen. Man spricht von einer "Energiewende". Dies bei einem möglichst hohen Anteil von Quellen erneuerbarer Energie erreichbar zu machen ist die Vision eines durch Datenverbindungen und Steuerung von Komponenten umfassend erweiterten intelligenten Stromnetzes, für das sich der Ausdruck "Smart Grid" eingebürgert hat. Auf eine prägnante Formulierung gebracht bedeutet dies einen Paradigmenwechsel von "Generation follows Load" zu "Load follows Generation"!

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Kind, Dieter: Smart Grid, cui bono? Anmerkungen zur Zukunft der Stromversorgung. Braunschweig 2012. Cramer.

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