Die Entwicklung der Ballistik von Aristoteles bis Euler : Ein Beitrag zum Euler-Jahr 2007

Sonar, Thomas GND

Das Wort „Ballistik" leitet sich aus dem griechischen Wort βαλλειν für „werfen" her und kann damit am besten mit „Lehre von den geworfenen Körpern" übersetzt werden. Wir heutigen verbinden damit allerdings keineswegs mehr eine Lehre vom Wurf, sondern eine Lehre von der Geschoßbahn eines Projektils, und in der Tat ist dies genau ein Teil der heutigen Bedeutung. Allerdings unterscheidet der moderne Ballistiker die Bereiche 1.Innenballistik – beinhaltet die Vorgänge im Inneren einer Waffe beim Abschuss eines Projektiles, also insbesondere die Gasdynamik im Inneren eines Geschützrohres. 2.Außenballistik – beinhaltet die Vorgänge während des Fluges des Projektils, also insbesondere die Flugbahn. 3.Abgangsballistik – beinhaltet die Vorgänge an der Mündung eines Geschützrohres beim Schuss. 4. Zielballistik – beinhaltet die Wirkung eines Geschosses im Ziel. Wir wollen keine Raketenballistik betrachten, sondern von nur passiv angetriebenen Geschossen sprechen. Weiterhin wollen wir uns auf die Außenballistik konzentrieren und nur wenig zur Innenballistik, nichts aber zur Abgangs- und Zielballistik sagen. Auch soll nicht der eingeschränkte moderne Blick auf die Ballistik im Vordergrund stehen, der nur Gewehre und Kanonen sieht, sondern wir wollen uns auch mit Wurftheorien auseinander setzen, die am Beginn der Geschichte der Ballistik stehen.

Zitieren

Zitierform:

Sonar, Thomas: Die Entwicklung der Ballistik von Aristoteles bis Euler : Ein Beitrag zum Euler-Jahr 2007. Braunschweig 2008. Cramer.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Details anzeigen

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export