Die dritte Seite der Medaille? Skizzen zu neuen Perspektiven der Numismatik

Cunz, Reiner GND

In Anlehnung an die geläufige Metapher von der "Kehrseite der Medaille" lassen sich Numismatik und Geldgeschichte als die beiden Seiten, Vorderseite und Kehrseite, eines Faches betrachten. In den folgenden Überlegungen soll nun nach einer dritten Seite, nach neuen Perspektiven für eine traditionsreiche Disziplin gefragt werden, die auf mehrere Jahrhunderte Wissenschaftsgeschichte zurückblicken kann. Jedes Geldstück und jede Medaille erfährt durch den Rand, ihre unscheinbare "dritte Seite", Begrenzung, Kontur und Einrahmung, bisweilen auch Verzierung durch Ornament oder Schrift. Bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Geschichte von Münzen, Medaillen und Geld gilt es nicht nur die Grenzen zu anderen Fächern zu sprengen sondern auch neue Entwicklungen und Konzeptionen der Geschichtswissenschaften aus den letzten Jahrzehnten aufzugreifen, auf den Prüfstand zu stellen, fruchtbar und nutzbar zu machen. Es ist gerade der Rand, die schmale Seite, auf der die Münze oder Medaille ins Rollen kommt. In diesem Sinne will dieser Beitrag versuchen, einige Denkanstöße und Anregungen zu Organisationsformen und Diskussionsinhalten zu liefern.

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Cunz, Reiner: Die dritte Seite der Medaille? Skizzen zu neuen Perspektiven der Numismatik. Braunschweig 2008. Cramer.

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