Die Geschlechter im E-Commerce – Eine empirische Studie über das (Such-) Verhalten und das Erleben von Emotionen am Beispiel der Produktkonfiguration

Weinmann, Markus GND; Robra-Bissantz, Susanne GND

Studien zu geschlechterspezifischem Verhalten in realen Shop-Umgebungen kommen zum Ergebnis, dass Frauen gerne und lange einkaufen, während Männer dabei eher negative Emotionen verspüren. Auf Basis der „Selectivity Model“-Theorie, die besagt, dass Frauen umfassende Informationssammlerinnen („comprehensive processors“) und Männer heuristische Informationssammler („selective processors“) sind, hypothetisieren wir, dass – analog zum Offline-Kaufverhalten – Frauen auch in Online-Shopping-Umgebungen umfangreicher Informationen sammeln, während Männer eher Negativ-Emotionen verspüren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass gegensätzlich zum Offline-Shopping Männer in einer virtuellen Shopping-Umgebung umfangreicher Informationen sammeln als Frauen. Hingegen konsistent mit unserer Hypothese ist, dass Männer eher Negativ-Emotionen erleben.

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Weinmann, Markus / Robra-Bissantz, Susanne: Die Geschlechter im E-Commerce – Eine empirische Studie über das (Such-) Verhalten und das Erleben von Emotionen am Beispiel der Produktkonfiguration. Braunschweig 2012. Institut für Wirtschaftsinformatik.

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