Rediscovering Addicts : Constructions of the Drug Addict in English and American Narrative Literature (1822-1999)

Weigelt, Christian Volker Kurt

Diese Dissertation untersucht die Darstellung von Drogen und dem Drogensüchtigen in englischer und amerikanischer Literatur. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt dabei auf den Diskursen, die den Drogensüchtigen als ein von der Norm abweichendes Individuum konstruieren, und den dazu existierenden literarischen Gegendiskursen. Des Weiteren wird untersucht, inwieweit und unter welchen Bedingungen die Literatur einen Einfluss auf die Erschaffung des Süchtigen als ein kulturelles Konstrukt hat. Die gesellschaftliche Wahrnehmung des Süchtigen ist geprägt von einer Assoziation mit Fremdheit, welche einerseits historisch bedingt ist, andererseits auch durch eine Darstellung von Drogenkonsum als Krankheit und als Abweichung von moralischen Normen erzeugt wird, und von dem Glauben, dass die Droge die Macht besitzt, die Identität des Süchtigen zu verändern. Eine Untersuchung dieser Aspekte sowie eine Einführung in die Möglichkeiten, welche die aus der Soziologie stammende Attributionstheorie für die Analyse von Begründungen für Handlungen (im speziellen Fall die Begründungen, die von Charakteren für die Handlung des fortgesetzten Drogenkonsums gegeben werden) bietet, werden der Analyse von ausgewählten fiktionalen und autobiographischen Erzähltexten aus dem Zeitraum von 1822 bis 1999 vorangestellt.

This thesis examines the representation of drugs and the drug addict in English and American narrative literature. The main focus of this thesis is on the discourses which construct the drug addict as a deviant individual and the literary counter-discourses that oppose this view. Furthermore, this thesis examines in how far and under which circumstances literature influenced the creation of the addict as a cultural construct. The societal perception of the addict is shaped by an association with Otherness that is based on historical developments, as well as on the representation of drug use as a disease or as a deviation from moral norms and by the belief that a drug has the power to change the identity of the addict. A discussion of these shaping influences and an introduction to the possibilities that attribution theory, borrowed from sociology, opens up for the analysis of explanations for behaviour (in this case the explanations offered by characters for the behaviour of continued drug use) precede the analysis of selected fictional and autobiographic narratives published between 1822 and 1999.

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Weigelt, Christian Volker Kurt: Rediscovering Addicts : Constructions of the Drug Addict in English and American Narrative Literature (1822-1999). 2005.

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