Korrelation zwischen Artenzahlen und Flächengrößen von isolierten Habitaten dargestellt an Kartierungsprojekten aus dem Bereich der Regionalstelle 10 B

Brandes, Dietmar GND; Zacharias, Dietmar GND

Am Beispiel des nördlichen Harzvorlandes wird für isolierte Habitate wie alte Wälder, Waldwiesen, städtische Gehölzbestände und Städte die Abhängigkeit der Artenzahlen von den Flächengrößen dargestellt. Die Artenzahl steigt i.a. mit der Fläche an. Für alte Wälder, Waldwiesen und städtische Gehölzbestände zeigt sich bei lognormaler Darstellung in großen Bereichen eine lineare Abhängigkeit. Die Artenzahl der Gefäßpflanzen ist in mitteleuropäischen Städten enger mit der Einwohnerzahl bzw. -dichte als mit der Flächengröße korreliert. Nach den bisherigen Ergebnissen sind ca. 530-560 Arten für Kleinstädte, ca. 650 - 730 für kleinere Großstädte, 900 - 1000 für zumeist ältere Großstädte und mehr als 1100 (meist wohl über 1300) für Millionenstädte zu erwarten.

On hand of examples from the northern foreland of the Harz mountains the species-area relationship of isolated habitats, viz ancient woods, forest meadows, urban forests and towns is described. In general the number of species increases with the area. Correlating log of number of species and log of area of ancient woods, forest meadows and urban forests a linear relationship was found over a wide range. The number of vascular plant species found in central European cities is more close correlated to the number of inhabitants and the density of population than it is to the area. According to the present results the following relationships between the number of vascular plant species and the human population can be expected.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Brandes, Dietmar / Zacharias, Dietmar: Korrelation zwischen Artenzahlen und Flächengrößen von isolierten Habitaten dargestellt an Kartierungsprojekten aus dem Bereich der Regionalstelle 10 B. Braunschweig . Institut für Botanik.

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export