Die spontane Vegetation toskanischer Städte

Brandes, Dietmar GND

Die spontane Vegetation toskanischer Städte wird mit pflanzensoziologischen Aufnahmen und Artenlisten belegt. Es läßt sich eine deutliche Gliederung in Abhängigkeit von der Stadtstruktur feststellen. Während sich in den Stadtkernen nur Arten mit weiter ökologischer und soziologischer Amplitude finden, ist die Ruderalvegetation am alten Stadtrand optimal entwickelt. Die Übergangslage der untersuchten Städte zeigt sich darin, daß nitrophile Saumgesellschaften noch erstaunlich häufig vorkommen, während die mediterranen Ruderalgesellschaften des Verbandes Hordeion Zeporini nur vergleichsweise schlecht vertreten sind. Die spontane Vegetation toskanischer Städte weist einen großen Anteil gemeinsamer Arten mit mitteleuropäischen Städten auf, während die Zahl gemeinsamer Assoziationen sehr gering ist.

The spontaneous Vegetation of Tuscan towns is shown by plant sociological releves and species lists. A clear relationship to city structure can be seen. While species with broad ecological and sociological amplitudes are found in city centers the ruderal vegetation is developed optimally at the ancient outskirts of the towns. The transitional state of the investigated cities is shown by the fact that nitrophilous skirt communities are remarkably frequent, while mediterranean ruderal communities of the alliance Hordeion leporini are relatively poorly represented. The spontaneous Vegetation of Tuscan towns possesses a great number of species common also to cities in Central Europe, but the number of common associations is very small.

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Brandes, Dietmar: Die spontane Vegetation toskanischer Städte. Braunschweig . Institut für Botanik.

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