Münzmetallkomplexe mit sekundären Bindungen

Ahrens, Birte

In der Dissertation zum Thema 'Münzmetallkomplexe mit sekundären Bindungen' wird der Einfluß von Wasserstoffbrücken, aurophilen Wechselwirkungen und weich-weich-Wechselwirkungen auf die Struktur und Stabilität von Gold(I)- und Silber(I)-Komplexen untersucht. Der Einfluß der sekundären Wechselwirkungen auf die Struktur der neu synthetisierten Komplexe wurde mit Hilfe der aus Einkristall-Röntgenstrukturanalysen erhaltenen Daten dargestellt. Die durch Wasserstoffbrückenbindungen entstandenen Motive wurden mit Hilfe von Graphensätzen beschrieben. Im Hauptteil der Dissertation werden die Eigenschaften in Lösung und im Festkörper von Gold(I)-Amin-Komplexen mit Chloroliganden bzw. Chloridanion diskutiert. Als Liganden wurden primäre und sekundäre Amine sowie Methylpyridine eingesetzt. Mit tertiären Aminen und Pyridinen mit elektronenziehenden Substituenten wurden keine stabilen Komplexe erhalten. Desweiteren wird die Änderung der Struktur bei Austausch des Chloroliganden gegen Pentafluorphenyl, Hexafluorantimonat oder Di(organosulfonyl)amide untersucht. In einem weiteren Kapitel werden Gold(I)- und Silber(I)-Komplexe mit Diphenylphosphin-(diphenylphosphinselenid)methan als Ligand diskutiert.

The PhD thesis 'Coinage metals with secondary bonds' deals with the influence of hydrogen bonds, aurophilic and soft-soft interactions on the structure and stability of gold(I) and silver(I) complexes. The influence of secondary bonds on the structure of the novel complexes was demonstrated by data obtained by single-crystal X-ray analysis. The hydrogen bonding motifs were classified by graph sets. Within the main part of the PhD thesis, the properties of gold(I) amine complexes with chloro ligands or chloride as anion in solution and the solid state are discussed. Primary and secondary amines and methylpyridines were used as ligands. Tertiary amines and pyridines with electron-withdrawing substituents did not form stable complexes. The difference in structure when changing the anion from chloride to pentafluorphenyl, hexafluoroantimonate or di(organosulfonyl)amides was also discussed. A further part of the PhD thesis deals with gold(I) and silver(I) complexes with the ligand diphenylphosphine(diphenylphosphineselenide)methane.

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Ahrens, Birte: Münzmetallkomplexe mit sekundären Bindungen. 1999.

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